Einführung

Multiple Chemikaliensensitivität (MCS) betrifft Menschen, die empfindlich auf chemische Substanzen reagieren, die in herkömmlichen Baumaterialien und (unnötig parfümierten) Haushaltsprodukten vorkommen. Während konventionelle Bauweisen oft auf kostengünstige, aber chemisch belastete Materialien setzen, zielt MCS-gerechtes Bauen auf gesunde, ehrlich-nachhaltige und schadstoffarme Lösungen ab.
Die folgende Tabelle vergleicht modernes Bauen mit einem MCS-freundlichen Ansatz und zeigt, wie durchdachte Materialwahl und Planung die Lebensqualität verbessern können.

Vergleichstabelle: Konventionelles Bauen vs. MCS-gerechtes Wohnen (Teil 1)

Kategorie

Konventionelle Bauweise (1945–heute)

MCS-gerechtes Wohnen

Fassade

Früher: Eternit (Asbest)
Heute: Hinterlüftete Fassaden mit KMF-Isolation, FH-Leichtbauwände mit Spanplatten/Mineralwolle

Einschichtiger Massivbau (Bruchstein oder Backstein)
Kalk-Zement-Putz aussen

Wärmedämmung

Bis ca. 1990: Asbest
Heute: Glas- und Steinwolle-Sondermüll-Isolation, Polystyrol 

Dicke Bruchsteinmauern oder 49 cm Poroton-Backsteine

Böden

Chemiegeladene Laminatböden, PVC, ausdünstende Leime, Billig-Teppiche

Massivholzböden, Fliesen, Linoleum, Marmor, Granit

 

Fenster/Türen

Kunststoff/Spanplatten, luftdicht

Holz-Metall- oder Massivholzfenster/-türen, nicht zwingend luftdicht

Heizung

Holzheizung mit starken Geruchs- und Staubimmissionen („Bio-Ofen“, “Schwedenofen”)

Immissionsfreie Wärmepumpe oder Erdsonde

Waschen/Haushaltsprodukte

Parfümierte, allergieauslösende Produkte

Ausschliesslich duftstofffreie Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel

Körperpflegeprodukte

Parfümierte, allergieauslösende Cremes, Body-Lotions, Shampoos, Deos (beeinflussen Innenraumluft)

Ausschliesslich duftstofffreie Körperpflegeprodukte (z.B. EUBOS blau flüssig, Squa-med, ATABA-Mineraldeo)

Raumluft

Belastet durch Duftsprays, Duftkerzen “Brise Duft”, ätherische Öle usw.
(→ der bereits schon schlechten Innenraumluft noch den Rest geben!)

Cleane, geruchsneutrale Raumluft, optimiert z.B. durch OO-Kaskadenlüftung

Elektroinstallationen

Konventionell, oft ohne Abschirmung

Präventive Planung, z.B. Cuprotect®-Abschirmungssystem gegen Elektrosmog im Hochfreuquenzbereich

Möbel

Pressspanmöbel mit Formaldehyd, lackierte Oberflächen

Vollholzmöbel, unbehandelt oder mit natürlichen Ölen/Wachsen

Wandfarben

Lösemittelhaltige Farben, ausdünstende VOCs

Natürliche Kalk- oder Lehmfarben, emissionsfrei

Ergänzungen zur (früheren) Tabelle

  • Möbel: Im konventionellen Bauen werden oft Pressspanmöbel mit Formaldehyd und chemischen Lacken verwendet, die die Raumluft belasten. MCS-gerechtes Wohnen setzt auf unbehandelte Vollholzmöbel oder solche mit natürlichen Ölen/Wachsen, um Schadstoffe zu minimieren.

  • Wandfarben: Herkömmliche Farben enthalten oft flüchtige organische Verbindungen (VOCs), die gesundheitsschädlich sind. MCS-gerechte Alternativen wie Kalk- oder Lehmfarben sind emissionsfrei und regulieren die Raumfeuchtigkeit.

Quellen

  • Umweltbundesamt (2021): „Schadstoffe in Innenräumen – Gesundes Wohnen ohne Chemikalien.“

  • Deutsche Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie (DGUHT): „Multiple Chemikaliensensitivität (MCS) – Ursachen und Lösungen.“

  • Bundesverband der Holz- und Metallfensterhersteller (2023): „Nachhaltige Fensterlösungen für gesundes Wohnen.“

  • Fachverband Kalk (2022): „Kalkputz – Natürlich und schadstofffrei.“

  • Cuprotect® (2024): „Abschirmungssysteme gegen Elektrosmog.“


Bewertungstabelle für Teil 1 (Skala 1–10)

Kriterium Note Begründung
Informationsgehalt 9 Sehr detailliert und umfassend, deckt alle relevanten Aspekte ab.
Struktur & Übersichtlichkeit 8 Klare Gliederung, aber die Tabelle könnte visuell optimiert werden (z.B. Spaltenaufteilung).
Relevanz für Zielgruppe 10 Extrem wertvoll für MCS-Betroffene, Allergiker und nachhaltige Bauherren.
Wissenschaftliche Fundierung 8 Gute Quellen, aber direkte Studien oder Zitate wären noch stärker.
Praxisnutzen 10 Konkrete Materialempfehlungen und umsetzbare Lösungen.
Sprachliche Qualität 8 Fachlich präzise, aber vereinzelt Fachbegriffe ohne Erklärung.
Innovation & Aktualität 8 Thematisch nicht völlig neu, aber gut aktualisiert (z.B. Elektrosmog).
Visuelle Darstellung 7 Textlastig; Grafiken oder farbliche Hervorhebungen würden helfen.
Quellen & Neutralität 8 Seriöse Institutionen zitiert, aber Markennamen (z.B. Cuprotect®) wirken werblich.
Gesamteindruck 9 Ein herausragender Leitfaden mit hohem Nutzwert, kleinere Optimierungen möglich.

Zusammenfassung Teil 1

  • Stärken: Hohe Relevanz, ausgezeichneter Praxisbezug, fundierte Gegenüberstellung.

  • Schwächen: Leichte Verbesserungspotenziale bei Optik (Tabellengestaltung) und Neutralität (Markennennungen).

  • Empfehlung: Ideal für Betroffene und Bauinteressierte, könnte als Serie mit Kostenvergleichen oder Fallbeispielen erweitert werden.

Gesamtnote: 9/10 („Sehr gut“ bis „Exzellent“).

Bau-Vergleichstabelle (2)

 
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