Die Rückzugs- und Abschottungsmöglichkeit ist bei MCS entscheidend.

Expositionsvermeidung – leichter gesagt als getan
Die Wohnsituation in Mehrfamilienhäusern ist für MCS-Betroffene komplett ungeeignet, weil nicht kontrollierbar. „Wohnen im Kollektiv“ bedeutet nicht Ruhe, sondern andauernder (Immunsystem)Stress.
MCS-Betroffene können zwar die eigenen Wohnung duftstoff- und schadstofffrei halten – aber (leider) nicht all die allergieauslösenden Produkte und Chemikalien aus den Nachbarwohnungen verbannen. Weitere Belastungsfaktoren können eine vielbefahrene Strasse (Lärm), WLAN aus Nachbarwohnungen etc sein.
Dazu Isabella Bosler von Tiny Houses:
MCS ist eine Erkrankung, bei der der Organismus hypersensibel reagiert und im wahrsten Sinn des Wortes überall Schädliches wittert. Und zwar solange, bis auf der ganzen Linie gesunde Verhältnisse geschaffen sind und das Alarmsystem langsam herunter gefahren wird.“

Elektrosensibilität
MCS (Multiple Chemical Sensitivity = Chemikalienunverträglichkeit und -empfindlichkeit) geht nicht selten auch mit einer ausgeprägten Elektrosensibilität einher.
Damit kommt der Organismus an einen Punkt, wo er mit diesen Faktoren überladen ist bzw. mit der Bewältigung nicht mehr fertig wird.
Das Wichtigste für MCS-Betroffene ist deshalb die Expositionsvermeidung, die dem Organismus die Möglichkeit gibt, sich langsam wieder zu regenerieren.

Warum MCS-Kleinwohnobjekte? (2)
Kostengünstige MCS-Kleinwohnobjekte? (3)