Penetrant riechender Waschmittelparfümgeruch, der von Mehrfamilienhaus-Waschküchen hochsteigt und mit parfümierten Putzmitteln (z.B. „Ajax Blütenduft“) gereinigte Treppenhäuser machen das Leben für hochgradig MCS-Betroffene zur Qual.

Wasch- und vor allem Weichspülergeruch (oder vielleicht treffender: -gestank) ist ein Hauptsymptomauslöser bei MCS.

Erfahrungen aus dem Alltag
Vom schönen Vierwaldstättersee her zieht relativ saubere Seeluft Richtung Gersauerstrasse gegen das Zentrum von Brunnen. Die Seeluft ist bei MCS ein Segen und die beste Medizin.
Der Wert dieses Geschenks der Natur – saubere Luft – wird heutzutage jedoch (noch?) von den allerwenigsten erkannt und geschätzt. Grässlicher Waschmittelparfümgestank zieht wie ein Faustschlag aus den Waschküchen der Mehrfamilienhäuser der Gersauerstrasse, des Sportplatzweges etc. Heutige (2018) Realität.
Es kommt einen die Migros-Werbelüge in den Sinn:
„Elan – Sauberkeit die man am Duft erkennt.“ Waschmittelparfümgestank hat jedoch mit Sauberkeit nichts zu tun. Sonder im Gegenteil mit Verschmutzung!

Die anderen Hersteller sind nicht besser
Penetranter Waschmittelparfümgeruch ist heutzutage (leider noch) Alltag. Procter & Gamble erhält für sein hochallergieauslösendes, absolut MCS-unverträgliches Waschmittel Ariel Color von der Stiftung Warentest regelmässig sogar das Prädikat „sehr gut“. (Es wäre interessant, einmal die Hintergründe dafür zu erfahren).
P&G druckt dann diese „Auszeichnung“ auf die Verpackung und wirbt damit. Zwischen dem amerikanischen Waschmittel-Multi und der Stiftung Warentest scheint es mittlerweile schon fast so etwas wie eine eheähnliche Verbindung zu geben (Bitte nächste TV-Werbung beachten).
Analoges spielt sich mit Persil von Henkel und dem K-Tipp ab. Das wichtige Thema Produktverträglichkeit (Parfümstoffe gehören zu den zweithäufigsten Allergieauslösern!) geht bei solchen „Vergleichstests“ regelmässig unter.
Im Prinzip müsste das Ganze nicht unter „Waschmitteltest“ laufen, sondern korrekt unter der Bezeichnung „Waschmitteltestschwindel“. Genau gleich läuft es bei den gängigen „Putz- und Reinigungsmitteltests“, „Shampotests“ etc.
Die Wahrheit darf man nicht veröffentlichen – aus Rücksicht auf Werbegrosskunden und Mainstream-Konsumenten.

Ätherische Öle sind genauso allergieauslösend und unnötig wie synthetisch hergestellt Duftstoffe
Beispiel „Terra“ (Stichwort „Marketing-Pseudo-Öko“ – zum Glück wurde die Produktion zwischenzeitlich eingestellt) von Henkel:
„Parfüm mit natürlichen, ätherischen Ölen“. Sogar das Bundesamt für Gesundheit, welches der Entwicklung immer um Jahre hinterherhinkt (aus politischen Gründen hinterherhinken muss?), warnt mittlerweile vor ätherischen Ölen als Allergieauslöser.
Henkel wirbt mit „Qualität und Verantwortung“. Als Beispiel Persil Sensitive mit allergieauslösenden Duftstoffen! (Was haben Duftstoffe in einem Sensitive-Produkt verloren?) Grässlich riechendes „Filetti“-Waschmittel von Henkel für die Kinderwäsche (weil die naive Mutti der Werbung glaubt und den allergieauslösenden Kinderwaschmittelgeruch doch so liebt!).
Erlebt: Punkto Allergien komplett unwissende Apotheker beraten Kunden mit Hautproblemen und empfehlen „Filetti“. Folge: Jucken, Schwitzen, Nervosität, Hauptprobleme. Man hat keine Ahnung, aber „berät“!

Ist ein Trendwechsel überhaupt möglich?
Das einzige, was hilft, ist, dass möglichst viele Menschen ob solchen und ähnlichen Produkten
selber erkranken. Nur das kann eine echte Trendwende bringen. (Die Justiz schützt die Produzenten; die Medien haben Angst, die Wahrheit zu veröffentlichen – Werbeverträge! Die Medizin fühlt sich für Ursachen nicht verantwortlich, sondern verdient am Status Quo.)