Wir waren die ersten, welche das Thema „MCS-Pionierprojekt“ aufgriffen; unser Lösungsansatz mit den kleinen separaten Wohninseln mit separaten Eingängen ist aus gesundheitlicher Sicht der optimalste wie auch der kostengünstigste.
Im Gegensatz zu anderen Entwürfen konnte unser Lösungsansatz bis heute mittels Kritik nie „zerrissen“ werden, weil er funktionell und einfach ist. MCS-gerechtes Wohnen ist EINFACH! Es geht um möglichst saubere Raumluft und wie man diese erzielt: mittels altbewährten Baumaterialien sowie Duftstoff- und Schadstofffreiheit.
Baubiologie allein aber nützt rein gar nichts, wenn nachträglich mit der chemischen Keule (parfümierte Putz- und Reinigungsmittel, Duftkerzen, Raumsprays etc.) zugeschlagen wird. Dies haben wir immer klar und unmissverständlich kommuniziert. Ehrlich und direkt, was heutzutage nicht selten eine Rarität darstellt wie duftstoff- und schadstofffreie Innenräume.

Das Problem der fehlenden finanziellen Unterstützung
Im Gegensatz zum erst später entstandenen MCS-Wohnprojekt Zürich-Leimbach, welches von der Stadt Zürich wohlwollend und grosszügig gefördert wurde, erhalten wir im Kt. Schwyz bis heute keine finanzielle Unterstützung, weder vom Kanton, den Bezirken noch Gemeinden.
Ein weiteres Phänomen ist, dass der Kt. Schwyz zu den reichsten Kantonen der Schweiz zählt. Bei über 10’000 Vermögensmillionären müsste man statistisch betrachtet meinen können, dass darunter irgend 1 Mäzen oder 1 Mäzenin sein müsste, welcher/welche dem MCS-Wohnprojekt Innerschwyz zum erfolgreichen Durchbruch verhilft. Dieser Glücksfall ist bis heute noch nicht eingetreten.

Wohlklingende Worte und die Realität: Seit Jahren NULL Unterstützung durch den Bund
Art. 108 Abs. 1 BV: Der Bund fördert den Wohnungsbau, den Erwerb von Wohnungs- und Hauseigentum, das dem Eigenbedarf Privater dient, sowie die Tätigkeit von Trägern und Organisationen des gemeinnützigen Wohnungsbaus.Art. 108 Abs. 4 BV: Er berücksichtigt dabei namentlich die Interessen von Familien, Betagten, Bedürftigen und Behinderten.
Realität: Die Wohnraumsituation für Menschen mit Chemikalien-Sensitivität (MCS) ist das schwierigste Problem, das es zu lösen gilt. Diese Misere führte in der Vergangenheit bereits mehrfach zu Suizid bei MCS-Kranken. Trotz dieser unhaltbaren Situation blieben Behörden bislang untätig.