Parfümstoffe verschmutzen völlig unnötig die Luft. belasten das menschliche Immunsystem, die Haut und die Gewässer.
Aus der Medizin und Wissenschaft ist seit vielen Jahren bekannt und ausgewiesen, welche Stoffe für MCS-Betroffene unverträglich sind, so u.a:

  • der Geruch von Weichspülern sowie duftstoffhaltiger Wasch- und Putzmittel
  • Parfümierte Cremes, Handcremes, Seifen usw.
    (Trick: Weil „Parfüm“ nach Allergie klingt, begannen Hersteller wie z.B. Spirig mit Excipial in „Aromastoffe“ umzudeklarieren. An der Unverträglichkeit änderte dies selbstredend nichts!)
  • Raumsprays („Brise Duft“, „Airwick“), Toilettensteine, -Gels etc.
  • Ätherische Öle, Aromatherapie
  • Parfüm, After Shave, Deo, parfümierte Bodylotions etc.
  • parfümierte Haarsprays
  • Desinfektionsmittel mit Phenol, Formaldehyd – stattdessen Alternativen benutzen
    (Hinweis: Das Hände-Desinfektionsmittel Skinman soft der Firma Ecolab z.B. ist völlig unnötig mit penetrant riechenden Geruchsstoffen ausgestattet.
    Der neuste Trick ist weder von Parfüm- noch von Aromastoffen zu sprechen, sondern von „Geruchsstoffen“. Diese sind auf der Flasche von Skinman soft jedoch nicht einmal deklariert!)
  • Chem. Reinigungsmittel
  • Pestizide

Wichtig: Ob Duftstoffe synthetisch oder natürlich hergestellt sind, spielt an der Tatsache, dass es sich um Allergieauslöser speziell für MCS-Betroffene handelt, keine Rolle.

Achten Sie sich einmal, wie obige Produkte auf Privat-TV-Sendern (und auch den staatlichen) beworben werden. Die Werbebotschaft: Je mehr künstlicher Parfümgestank – umso mehr „Frische“! Die Wahrheit sieht 180° anders aus: saubere, frische Luft in einem Haushalt kann erst dann herrschen, wenn all diese laut beworbenen Produkte NICHT gekauft werden. Warum hören Sie DARÜBER nichts?

Der Trick von Pharmafirmen: Umwandlung der Produktdeklaration von Parfüm- in „Aromastoffe“
Weil die unnötige Verwendung von Parfümstoffen in Pharmaprodukten wie Cremen und Salben aufgrund wachsender Unverträglichkeit mehr und mehr in Verruf gerät, bedienen sich Hersteller eines Tricks: Das Wort „Parfüm“ bei den Inhaltsstoffen wird einfach durch die Bezeichnung „Aromastoff“ ersetzt. An den allergieauslösenden Eigenschaften ändert sich durch die Umdeklaration (der Inhalt bleibt derselbe!) selbstverständlich nichts.
Und weil der „Aromastoff-Trick“ (an der Stelle von Parfüm) allmählich aufflog, griffen Hersteller zum nächten Deklarations-Trick: „Geruchsstoffe“.

Ein Verbot von Parfüm- bzw. Aromastoffen (und neu „Geruchsstoffen“) in Cremen/Salben etc. (medizinischen Produkten) ist überfällig, da Duftstoffen in Arzneien gar keine therapeutische Funktion zukommt. Im Gegenteil: Medikamentenunverträglichkeit bei Cremen/Salben geht primär und immer wieder auf die absolut unnötige Beigabe von Parfüm- bzw. Aromastoffen zurück. Dass solche allergieauslösenden Produkten dann noch via Schweizer KVG zwangsfinanziert werden (z.B. Excipial bei Neurodermitis!), macht das Ganze noch abstruser. Allein dadurch. dass die Kosten für allergieauslösende Produkte im Rahmen der staatlichen Krankenversicherung nicht mehr übernommen würden, könnten jährlich Millionen eingespart werden!