Es macht keinen Sinn, ein baubiologisch kompromissloses Haus zu bauen, wenn nachher im Innern resp. Betrieb mit der chemischen Keule (konventionelle, parfümierte Putz- und Reinigungsmittel, parfümierte Abwaschmittel etc.) zugeschlagen wird.
Echte MCS-Betroffene sind krankheitsbedingt gezwungen, sich automatisch richtig zu verhalten:

In ein MCS-Haus gehören keine parfümierten Waschmittel, keine Weichspüler, keine parfümierten Putz- und Reinigungsmittel, keine parfümierten Abwaschmittel, keine WC-Steine (Abfallprodukt aus der chemischen Industrie!), keine parfümierten WC-Reiniger, keine parfümierten Körperpflegeprodukte (zum Duschen, Waschen, Haarewaschen), also: kein parfümierter Rasierschaum, keine parfümierten Deos, Shampoos, Lotions, Cremen, Salben usw. Es werden keine ätherischen Öle, keine Lufterfrischer (in Wirklichkeit Luftverschmutzer, z.B. Airwick, Brise Duft) etc. eingesetzt.

Weiter wird auf jegliche gesundheits- oder umeltschädigende chemischen (oder auch „natürlichen“) Stoffe verzichtet (keine Insektizide, Herbizide, Fungizide).

Unnötige Luft- und Gewässerverschmutzer
In der Schweiz gilt heutzutage immer noch: Produzentenschutz geht vor Konsumentenschutz. Die Industrie darf legal Luft und Gewässer völlig unnötig mit Parfümstoffen (auch Farbstoffen, optischen Aufhellern etc.) verschmutzen. Skrupellosigkeit und Lügen in der Werbung haben Vorfahrt. Die Medien (TV/Radio/Print) zeigen kein grosses Interesse über diesen Skandal zu berichten, weil sie von der Wasch- und Hygienemittelindustrie via Werbung finanziert werden. Journalisten/Medien drohen wegen kritischer (wahrer!) Berichterstattung von Seiten der Produzenten sogar Klagen wegen angeblich „unlauterem Wettbewerb“. Verkehrte Welt!